Cyberangriffe, Systemausfälle und Datenverluste gehören mittlerweile zu den größten Risiken für Unternehmen und Organisationen. Die Frage ist nicht, werden wir angegriffen, sondern wann er stattfinden wird. Die Notfallprävention entscheidet ob der Betrieb im Schadensfall innerhalb weniger Stunden wieder anläuft oder für Wochen und Monate stark eingeschränkt ist.
Ein funktionierendes Notfallmanagement sowie klare Abläufe im Ernstfall entscheiden darüber, ob ein Unternehmen handlungsfähig bleibt oder massive wirtschaftliche Schäden erleidet.
In diesem Seminar werden die wichtigsten Grundlagen vermittelt, um auf IT-Notfälle vorbereitet zu sein und langfristig eine stabile Cybersicherheitsstrategie aufzubauen. Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, warum Notfallprävention die entscheidende Voraussetzung dafür ist, einen Cybervorfall überhaupt bewältigen zu können. Teilnehmer lernen, welche organisatorischen und technischen Maßnahmen bereits im Vorfeld getroffen werden müssen, damit im Ernstfall schnell und strukturiert gehandelt werden kann. Dazu gehört auch die Einrichtung klarer Meldewege und Zuständigkeiten innerhalb des Unternehmens sowie die Erstellung und Nutzung eines praxistauglichen Notfallplans. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Organisation der eigenen IT bzw. der Rolle externer IT-Dienstleister. Im Krisenfall müssen diese sofort eingebunden werden können. Daher wird erläutert, welche Informationen und Zugangsdaten zwingend dokumentiert sein müssen und welche technischen Schritte – etwa das Scannen, Isolieren oder vollständige Neuaufsetzen von Systemen – in vielen Notfallszenarien notwendig werden. Darüber hinaus wird gezeigt, wie sich Cybersicherheit langfristig und strukturiert im Unternehmen verankern lässt. Ein zentrales Instrument dafür ist ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS), das Sicherheitsprozesse systematisch organisiert, dokumentiert und kontinuierlich verbessert. Branchenbezogene Besonderheiten oder Konsequenzen aus Regularien wie NIS2, CRA, DORA oder anderen sind wichtig, um Haftungsfragen zu berücksichtigten. Abschließend werden Cyberversicherungen als mögliches Instrument des Risikomanagements betrachtet.
Ohne qualifizierten Cyberschutz, wird heute kein Versicherungsgeber mehr im Schadensfall leisten – deswegen braucht es hier eine Strategie. Dabei werden sowohl Vorteile als auch Grenzen solcher Versicherungen beleuchtet, damit eine realistische Einschätzung ihrer Rolle im Gesamtkonzept der Unternehmenssicherheit möglich und der Schutz wirksam und wirtschaftlich wird.
Das Seminar richtet sich an Geschäftsführung, Verantwortliche für IT und Organisation, Sicherheitsbeauftragte sowie alle, die im Unternehmen an der Vorbereitung auf IT-Notfälle beteiligt sind.
Vortrag, Arbeit mit Praxisfällen
Termin auf Anfrage
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0,5 Tage
Schulungsinhalte und -dauer stimmen wir nach Bedarf individuell mit Ihnen ab.
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